Der Übertritt von Nährstoffen (Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten) und Mikronährstoffen (z. B. Vitaminen und Carotinoiden) aus dem Verdauungssystem in das Blut. Der größte Teil der Absorption findet im Dünndarm statt.
Krankhaftes Übergewicht. Die Adipositas steht im Verdacht, Herzerkrankungen, Typ-2-Diabetes und eine Reihe von Krebsarten zu begünstigen. Ob eine Adipositas vorliegt, lässt sich mithilfe des Körpermasseindex (Body Mass Index, BMI) feststellen, einer Formel, die sich aus Körpergewicht (in kg) und Größe (in m) zusammensetzt. Ein BMI von über 25 kg/m² zeigt Übergewicht (Präadipositas) an, bei einem Wert von über 30 kg/m² liegt eine Adipositas vor. BMI = kg/m2
Eine Erkrankung, die vor allem bei älteren Menschen auftritt und das scharfe Sehen beeinträchtigt. Sie ist auf Schäden an der Makula zurückzuführen, einer zentralen Stelle auf dem äußerst lichtempfindlichen Gewebe an der Netzhaut.
Die bei älteren Menschen häufigste Form der Demenz. Zu den Symptomen zählen Gedächtnisstörungen und eine zunehmende Verwirrung. Im Gehirn der Betroffenen bilden sich Ablagerungen (sog. Plaques), die an der Degeneration der Nervenzellen beteiligt sind. Auch oxidativer Stress wird mit neurodegenerativen Erkrankungen wie der Alzheimer-Krankheit in Verbindung gebracht.
Organische Verbindungen (z. B. NH2CH3), Abkömmlinge (Derivate) des Ammoniaks (NH3), bei denen mindestens ein Wasserstoffatom (H) durch eine Alkylgruppe (CH3) oder eine andere organische Molekülgruppe ersetzt wurde.
Schmerzen in der Brust, die durch eine Durchblutungsstörung des Herzens ausgelöst werden und auf die Arme und den Kiefer ausstrahlen können.
Antioxidativ wirkende Substanzen wie Vitamine und Carotinoide. Es wird angenommen, dass Antioxidantien den Körper gegen die schädlichen Wirkungen von freien Radikalen schützen können. Antioxidantien sind Moleküle, die aufgrund ihrer Struktur freie Radikale aufnehmen und somit neutralisieren können. Als Radikalfänger tragen sie dazu bei, Zell- und Gewebeschäden zu verhindern, die zu Herz- und Gefäßkrankheiten sowie Krebs führen können.
Die Oxidation des Lipoproteins niedriger Dichte (Low-Density Lipoprotein, LDL), das für den Cholesterintransport verantwortlich ist, trägt maßgeblich zu Fettablagerungen in den Arterien (siehe Arterienverkalkung) bei. Man nimmt an, dass antioxidativ wirkende Substanzen die Oxidation des LDL und die dadurch verursachten Schäden verhindern können.
Eine Verminderung der Konzentration der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) oder des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin), die den Sauerstofftransport im Blut beeinträchtigt. Anämie kann viele Gründe haben, beispielsweise einen Mangel an Eisen.
Eine Verhärtung der Arterien (Blutgefäße) aufgrund von Fettablagerungen, auch Plaques genannt. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es vor, dass Plaques aufreißen und sich Blutgerinnsel (Thromben) bilden, diese können mit dem Blutfluss weggeschwemmt werden und an einer anderen Stelle im Blutsystem Arterien verstopfen. Das dahinter liegende Gewebe, das normalerweise von dieser Arterie versorgt wird, stirbt infolgedessen ab. Verengt oder verschließt ein Thrombus ein Herzkranzgefäß, kann dies zu einem Myokardinfarkt (Herzanfall) führen, im Falle einer Hirnschlagader ist ein Schlaganfall zu befürchten. Ein teilweiser oder vollständiger Verschluss der zu den Beinen führenden Arterien („periphere arterielle Verschlusskrankheit“) kann zu starken Schmerzen beim Gehen führen.
Bei der Arterienverkalkung handelt es sich um eine chronisch entzündliche Erkrankung, bei der die Arterienwände verhärten. Dieser Vorgang wird durch die Oxidation von Cholesterin transportierenden Lipoproteinen niedriger Dichte (Low-Density Lipoproteins, LDLs) durch freie Radikale verstärkt. Es wird angenommen, dass Antioxidantien bzw. antioxidativ wirkende Nährstoffe die Oxidation und somit die schädlichen Auswirkungen auf die Arterienwände verhindern können.
Eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, die durch eine wiederkehrende Verengung der Atemwege gekennzeichnet ist.
Die tägliche Zufuhrmenge, die ausreicht, um den Bedarf an einem bestimmten Nährstoff zu decken. Dieser Wert ist in Bezug auf die Gültigkeit für alle Mitglieder einer bestimmten Bevölkerungsgruppe jedoch weit weniger aussagekräftig als die empfohlene Tageszufuhr (Recommended Daily Allowance, RDA). Der AI-Wert wird verwendet, wenn kein RDA-Wert vorliegt.
Die unverdaulichen Bestandteile (z. B. Zellulose, Lignin, Chitin und Pektine) pflanzlicher Nahrungsmittel. Sie fördern u. a. die Verdauung sowie die Ausscheidung von Abfallprodukten. Wasserlösliche Ballaststoffe werden von Mikroorganismen im Darm fermentiert, in Fettsäuren umgewandelt und dadurch für den Körper verwertbar gemacht. Wasserunlösliche Ballaststoffe binden Wasser, wodurch der Stuhl voluminöser und weicher, die Darmtätigkeit gesteigert und die Transitzeit durch den Darm verkürzt wird.
Eine Studie, bei der die Teilnehmer über einen meist längeren Zeitraum lediglich beobachtet werden. Beobachtungsstudien werden beispielsweise durchgeführt, um Erkenntnisse über die Ernährungsweise einer bestimmten Personengruppe und die Art der Krankheiten, zu denen diese Gruppe neigt, zu gewinnen.
Die Ergebnisse von Beobachtungsstudien sind weit weniger aussagekräftig als die Ergebnisse experimenteller Studien, Beobachtungsstudien können lediglich mögliche Zusammenhänge dokumentieren und Hypothesen generieren. Zudem spielt bei diesen Studien ein ergebnisverzerrender Effekt durch die Auswahl (Selektion) der Studienteilnehmer eine größere Rolle.
Eine Untersuchung, bei der die Zufuhr sowie die Ausscheidung eines bestimmten Nährstoffs (mit dem Urin, Stuhl und Schweiß etc.) ermittelt und so der Ernährungszustand bestimmt und beurteilt wird. Ist die Zufuhr höher als der Verlust, spricht man in Bezug auf den untersuchten Nährstoff von einer „positiven Bilanz“. Im umgekehrten Fall ist von einer „negativen Bilanz“ die Rede.
Durch Bilanzuntersuchungen kann ermittelt werden, welche Menge eines bestimmten Nährstoffs zugeführt werden muss, um Mangelerscheinungen zu verhindern. Um eine Aussage treffen zu können, wie viel aufgenommen werden muss, um chronische Krankheiten zu verhindern oder eine optimale Gesundheit aufrechtzuerhalten bzw. zu erlangen, sind diese Untersuchungen jedoch nicht geeignet.
Eine Messgröße für den Anteil einer verabreichten Substanz, der in den Blutkreislauf (Herz, Blut, Blutgefäße) aufgenommen und an den Wirkungsort/in das Zielgewebe transportiert wird.
Eine Strukturkomponente in den Zellmembranen, die eine für die Synthese von Steroidhormonen unerlässliche Ausgangssubstanz darstellt. Cholesterin ist in tierischen Nahrungsmitteln enthalten, wird jedoch auch in der Leber synthetisiert. Die folgenden Lipoproteine sind für den Transport von Cholesterin im Blut verantwortlich: Lipoproteine niedriger Dichte (Low-Density Lipoproteins, LDLs) und Lipoproteine hoher Dichte (High-Density Lipoproteins, HDLs).
Eine vererbliche degenerative Erkrankung des Gehirns, die mit Bewegungsstörungen und Beeinträchtigungen der kognitiven Funktionen einhergeht. Typischerweise treten die ersten Symptome im vierten Lebensjahrzehnt auf und werden zunehmend gravierender.
Eine lang anhaltende oder wiederkehrende Krankheit.
Moleküle, die an Enzyme gebunden sind und mit diesen reagieren bzw. bestimmte biochemische Reaktionen auslösen. Viele Coenzyme sind Abkömmlinge (Derivate) von Vitaminen.
Ein Verfall der geistigen Leistungsfähigkeit, bei dem u. a. die Konzentrations- und Orientierungsfähigkeit, das Gedächtnis und das Urteils- und Sprachvermögen betroffen sein können. Die Alzheimer-Krankheit ist die bei älteren Menschen am häufigsten auftretende Form der Demenz.
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