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		<title>www.nutri-facts.org</title>
		<link>http://www.nutri-facts.org/</link>
		<description>Aktuellste News von nutri-facts.org</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 13:16:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Magnesium könnte für die Knochengesundheit von Kindern genauso wichtig sein wie Kalzium</title>
			<link>http://www.nutri-facts.org/</link>
			<description>Laut einer neuen US-Studie ist Kalzium zwar entscheidend zur Ausbildung von starken Knochen bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext" style="margin:0">In der Beobachtungsstudie wurden die über die Nahrung (Nahrungsmittel und Getränke) zugeführten und absorbierten Mengen Kalzium und Magnesium sowie der Knochenmineralgehalt und die Knochendichte von 63 gesunden Kindern im Alter von 4 bis 8 Jahren gemessen (1). Die Kinder nahmen keine Nahrungsergän-zungen mit Vitaminen oder Mineralstoffen ein. Wie die Ergebnisse zeigten, waren die konsumierten und absorbierten Mengen Magnesium die wichtigsten Indikatoren dafür, wie viel Knochenmasse die Kinder aufwiesen. Die Kalziumzufuhr über die Nahrung war nicht signifikant mit dem Gesamtknochenmineralgehalt oder der -dichte assoziiert.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />Den Forschern zufolge ist eine ausgewogene, gesunde Ernährung, die viele Mineralstoffe, z B. Kalzium und Magnesium erhält, für Kinder sehr wichtig. Während bekannt ist, dass Magnesium für die Knochengesundheit von Erwachsenen entscheidend ist, zeigt diese aktuelle Studie nun, dass die Magnesiumzufuhr und -<a href="no_cache/ger/cs2-glossarypopup/rgmoodalbox-tmpl-german/tag/1676/" rel="moodalbox,Noindex">absorp-tion</a> auch für die Knochenmineraldichte von kleinen Kindern wichtig sind.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">1. Abrams S. A. et al. Magnesium, but Not Calcium Intake Is Significantly Association with Bone Mineral Status in 4 to 8 Year Old Children. Presentation at the Pediatric Academic Societies (PAS) annual meeting in Washington, D.C., May 2013.</p>]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Wed, 22 May 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jodversorgung im Mutterleib könnte die Lese- und Schreibfähigkeit der Kinder beeinflussen</title>
			<link>http://www.nutri-facts.org/</link>
			<description>Laut einer neuen Studie aus Australien schneiden Kinder, die im Mutterleib nicht mit genügend Jod...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext" style="margin:0">In der Beobachtungsstudie wurden die Ergebnisse standardisierter Lese- und Schreibtests von 228 Kindern im Alter von 9 Jahren untersucht, die während eines Zeitraums allgemeiner moderater Jodunterversorgung der Bevölkerung geboren wurden (1). Wie die Studienergebnisse zeigten, hatte die unzureichende Jodver-sorgung der Mütter während der Schwangerschaft langfristige Auswirkungen auf ihre Kinder: Diese erzielten im Alter von 9 Jahren – verglichen mit den Kindern mit ausreichender Jodversorgung im Mutterleib – schlech-tere Ergebnisse in den Tests, insbesondere in Schreibtests. Die unzureichende Jodversorgung resultierte nicht in schlechteren Ergebnissen in Mathematiktests. </p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />Die Forscher merkten an, dass obwohl die Nahrung der Kinder im weiteren Verlauf der Kindheit mit Jod an-gereichert war, diese spätere erhöhte Jodzufuhr nicht genügte, um die negativen Auswirkungen der Mangel-versorgung mit Jod während der Schwangerschaft der Mütter rückgängig zu machen. Jod spielt eine ent-scheidende Rolle bei der Gehirnentwicklung der Föten und selbst eine geringe Mangelversorgung während der Schwangerschaft kann sich bereits schädigend auf die neurologische Entwicklung der Babys auswirken. Den Hypothesen der Wissenschaftler zufolge, könnte der Jodmangel insbesondere die Entwicklung der zen-tralen Hörbahnen und demzufolge des auditorischen Arbeitsgedächtnisses beeinträchtigen und sich daher vor allem negativ auf die Schreibfähigkeit der Schüler, weniger auf ihr mathematisches Verständnis auswirken.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />Die Forscher betonten mit Nachdruck, dass Jodmangel während der Schwangerschaft vermeidbar sei: Schwangere sollten sich an die Richtlinien von Gesundheitsorganisationen halten und täglich Nahrungser-gänzungsmittel mit Jod zu sich nehmen. Den Programmen öffentlicher Gesundheitsbehörden zur Nahrungs-ergänzung kommt eine wichtige Rolle bei der Überwachung der Jodversorgung der Bevölkerung zu – durch die Programme kann vor allem sichergestellt werden, dass Risikogruppen ausreichend mit Jod versorgt werden. Seit Beginn eines Programms zur freiwilligen Anreicherung von Lebensmitteln mit Jod im Oktober 2001 versehen verschiedene Bäckereiunternehmen in Australien ihre Brotsorten mit Jodsalz.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">1. Rebagliato M. et al. Iodine Supplementation During Pregnancy and Infant Neuropsychological Development: INMA Mother and Child @@Cohort Study. American Journal of Epidemiology. Published online April 2013.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<guid>http://www.nutri-facts.org/</guid>
			<pubDate>Mon, 20 May 2013 11:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erhöhte Zufuhr einer Omega-3-Fettsäure könnte aggressives Verhalten mindern</title>
			<link>http://www.nutri-facts.org/</link>
			<description>Laut einer neuen Studie aus Großbritannien könnte eine regelmäßige Nahrungsergänzung mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext" style="margin:0">In der randomisierten kontrollierten Studie wurden in Laborversuchen die Aggressivität, Impulsivität und Stressempfindlichkeit von 173 jungen Männern (ohne Vorgeschichte aggressiven oder impulsiven Verhaltens) untersucht (1). Die Männer erhielten über einen Zeitraum von 3 Monaten hinweg täglich eine Nahrungser-gänzung mit Vitaminen (Vitamin A, C, D, E, K und B-Vitamine), Mineralien und Spurenelementen, eine Supplementierung mit Docosahexaensäure (672 mg DHA/Tag), eine Kombination aus beiden Nahrungsergän-zungen oder ein Placebo. Wie die Studienergebnisse zeigten, waren die Teilnehmer, die DHA-Supplemente erhielten, weniger aggressiv und impulsiv (d. h. sie waren in der Lage, bereits initiierte Verhaltensimpulse zu stoppen). Die Nahrungsergänzung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen führte zu einer Verringerung der Stressempfindlichkeit, aber nicht der anderen Parameter. In der Teilnehmergruppe, die Vitamine, Mineralien und DHA erhielt, wurden keine Synergieeffekte beobachtet.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />Den Forschern zufolge, könnte die Tatsache, dass in früheren Studien positive Auswirkungen durch Vitamin- und Mineralstoffsupplementierungen nachgewiesen wurden, darauf zurückzuführen sein, dass deren Teilneh-mer zu Beginn der Untersuchungen mit den Mikronährstoffen unterversorgt waren. Daher könnte die Aussa-gekraft zukünftiger Studien durch eine Messung des Mikronährstoffspiegels der Teilnehmer zu Beginn der Studien optimiert werden.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />In einer Reihe von randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudien konnte gezeigt werden, dass eine Supplementierung mit Vitaminen und Mineralien oder Omega-3- @@Fettsäuren sowie eine Kombination dieser Mikronährstoffe die Häufigkeit aggressiven Verhaltens bei Teilnehmern, die eine Vorgeschichte asozialen Verhaltens aufwiesen, reduzieren kann. So berichtete eine Studie, dass das Auftreten aggressiver Verhaltensweisen von männlichen jugendlichen Straftätern nach einer Nahrungsergänzung mit 13 Vitaminen, 12 Mineralstoffen und Omega-3- @@Fettsäuren (80 mg Eicosapentaensäure, EPA und 44 mg Docosahexaen-säure, DHA) um 26 Prozent verringert wurde (2). Bei einer Wiederholung dieser Studie mit einer erhöhten Dosis @@Fettsäuren (400 mg DHA und 400 mg EPA pro Tag) reduzierten sich aggressives Verhalten und Regel-verstöße der Jugendlichen sogar um 34 Prozent (3).</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">1. Long S.-J. and Benton D. A double-blind trial of the effect of docosahexaenoic acid and vitamin and mineral supplementation on aggression, impulsivity, and stress. Hum. Psychopharmacol Clin Exp. Published online May 2013.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />2. Gesch C. B. et al. Influence of supplementary vitamins, minerals and essential @@fatty acids on the antisocial behaviour of young adult prisoners. @@Randomised, placebo- @@controlled trial. Br J Psychiatry. 2002; 181:22–28.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />3.&nbsp; Zaalberg A. et al. Effects of nutritional supplements on aggression, rule-breaking, and psychopathology among young adult prisoners. Aggress Behav. 2010; 36:117–126.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<guid>http://www.nutri-facts.org/</guid>
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 15:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hohe Dosen von Vitamin A und/oder Beta-Carotin scheinen das Knochenbruchrisiko nicht zu erhöhen</title>
			<link>http://www.nutri-facts.org/</link>
			<description>Laut einer neuen australischen Studie führt eine langfristige Einnahme hochdosierter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext" style="margin:0">In der Interventionsstudie wurden Fälle von Knochenbrüchen bei 2.322 Erwachsenen dokumentiert, die zuvor mit Asbest in Berührung gekommen waren (1). Im Rahmen der Studie erhielten die Teilnehmer zunächst über einen Zeitraum von 6 Jahren täglich 25.000 <a href="no_cache/ger/cs2-glossarypopup/rgmoodalbox-tmpl-german/tag/1722/" rel="moodalbox,Noindex">IE</a> Vitamin A (Retinylpalmitat), was 7,5 mg Retinoläquiva-lenten entspricht, 30 mg Beta-Carotin oder 0,75 mg Beta-Carotin. Nach diesem Zeitraum erhielten alle Teilnehmer weitere 10 Jahre 25.000 IE Vitamin A pro Tag. Wie die Studienergebnisse zeigten, wiesen die Teilnehmer, die bis zu 16 Jahre lang hohe Dosen Vitamin A zu sich nahmen, kein erhöhtes Knochenbruch- oder Osteoporoserisiko auf. Bei Männern zeigte sich mit zunehmender Dauer der Beta-Carotin-Supplemen-tierung eine Verminderung des Knochenbruchrisikos.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />Obwohl Vitamin A und Beta-Carotin (eine Vorstufe von Vitamin A) beide zur Gesamtvitamin-A-Zufuhr beitra-gen, wird nicht die gesamte vom Körper aufgenommene Menge Beta-Carotin in Retinol umgewandelt. Folg-lich wirken beide Mikronährstoffe nicht zwangsläufig gleichermaßen auf die Knochen, so die Forscher. Die Ergebnisse zweier Beobachtungsstudien legten bereits eine mögliche schützende Wirkung von Beta-Carotin bei Knochenbrüchen nahe, was eventuell auf dessen antioxidative Eigenschaften zurückzuführen ist (2, 3).</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />Bisher waren die Ergebnisse von @@Beobachtungsstudien, in denen ein möglicher Zusammenhang zwischen einer Vitamin-A-Supplementierung und dem Knochenbruchrisiko untersucht wurde, uneinheitlich. Einer Studie zufolge, in der der Gesundheitszustand von 34.000 Frauen nach der Menopause über einen Zeitraum von durchschnittlich 9,5 Jahren untersucht wurde, erhöhte sich (laut den Berichten von Teilnehmerinnen) bei einer Vitamin-A-Supplementierung das Risiko für eine Hüftfraktur in geringem Maße (4). Allerdings wurde diese Beobachtung nicht für alle Arten von Knochenbrüchen gemacht. Es konnte auch kein Zusammenhang zwischen der Dosierung und einem generell erhöhten Knochenbruchrisiko nachgewiesen werden und Hüft-frakturen schienen weder mit der Zufuhr von Retinol über die Nahrung noch mit der Gesamtzufuhrmenge an Retinol assoziiert zu sein. Andererseits zeigten die Ergebnisse der Women’s Health Initiative Observational Study, an der insgesamt 75.000 Frauen nach den Wechseljahren teilnahmen, keine Beziehung zwischen der Gesamtretinolzufuhr (aus Lebensmitteln und Supplementen) über einen Zeitraum von durchschnittlich 6,6 Jahren und einem erhöhten allgemeinen Knochenbruch- oder Hüftfrakturrisiko. Bis heute nahmen an @@Beobachtungsstudien zu diesem Aspekt nur Frauen teil, davon die Mehrheit der Teilnehmerinnen nach der Menopause. Die aktuelle Studie dagegen umfasste Männer und Frauen aller Altersstufen.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">1.&nbsp; Ambrosini G. L. et al. No dose-dependent increase in fracture risk after long-term exposure to high doses of retinol or beta-carotene. Osteoporos Int. 2013; 24:1285–1293.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />2. Sahni S. et al. Protective effect of total carotenoid and lycopene intake on the risk of hip fracture: a 17-year follow-up from the Framingham @@Osteoporosis Study. J Bone Min Res. 2009; 24:1086–1094.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />3. Zhang J. et al. @@Antioxidant intake and risk of @@osteoporotic hip fracture in Utah: an effect modified by smoking status. Am J Epidemiol. 2006; 163:9–17.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />4. Lim L. S. et al. Vitamin A intake and the risk of hip fracture in postmenopausal women: the Iowa Women’s Health Study. Osteopor Int. 2004; 15:552–559.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />5. Caire-Juvera G. et al. Vitamin A and retinol intakes and the risk of fractures among participants of the Women’s Health Initiative @@Observational Study. Am J Clin Nutr. 2009; 89:323–330.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<guid>http://www.nutri-facts.org/</guid>
			<pubDate>Wed, 15 May 2013 14:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eine Behandlung von Herz-Kreislauf-Patienten mit Omega-3-Fettsäuren könnte unwirksam zu sein</title>
			<link>http://www.nutri-facts.org/</link>
			<description>Laut einer neuen Studie aus Italien scheint eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext" style="margin:0">In der randomisierten kontrollierten Studie erhielten 12.513 Patienten, die eine Vielzahl <a href="no_cache/ger/cs2-glossarypopup/rgmoodalbox-tmpl-german/tag/1715/" rel="moodalbox,Noindex">kardiovaskulärer</a> Risikofaktoren aufwiesen oder an atherosklerotischen Gefäßerkrankungen erkrankt waren (jedoch keinen Herzinfarkt erlitten hatten), über einen Zeitraum von fünf Jahren täglich Omega-3- @@Fettsäuren (1 g Fischöl mit Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure) oder ein Placebo (1). Wie die Studienergebnisse zeigten, bewirkte die Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsaeuren bei den Teilnehmenden - im Vergleich mit der Placebogruppe - weder ein signifikant vermindertes Sterblichkeitsrisiko durch kardiovaskuläre Ereignisse noch ein verringertes Risiko, weitere Herzkreislaufkomplikationen zu entwickeln.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />Die Forscher räumten ein, dass alle Studienteilnehmer zusätzlich mit Medikamenten (z. B. ACE-Inhibitoren, Angiotensin-Rezeptorblocker, Diuretika, Kalziumkanalblocker, Betablocker, orale blutzuckersenkende Mittel, Insulin, Statine und antithrombozytäre Medikamente) behandelt wurden, was die Messung der möglicherwei-se (zusätzlich) durch die Omega-3- @@Fettsäuren bedingten Vorteile erschwerte. Darüber hinaus gaben viele Teilnehmer an, dass sie bereits regelmäßig Fisch verzehrten (43 Prozent einmal pro Woche, 27 Prozent zweimal pro Woche). Der Omega-3- @@Fettsäurenspiegel im Blut wurde in der Studie letztlich nicht gemessen. Experten kommentierten, die Gesamtheit aller veröffentlichten wissenschaftlichen Daten würde nahelegen, dass gesunde Menschen sowie die Mehrheit derjenigen, die bereits eine Herz-Kreislauferkrankung erlitten hatten, von einer Supplementierung mit Eicosapentaensäure und Docosahexansäure profitieren könnten. Die Ergebnisse der aktuellen Studie könnten daher nicht verallgemeinert werden.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">1. The Risk and Prevention Study Collaborative Group. n–3 @@Fatty Acids in Patients with Multiple @@Cardiovascular Risk Factors. N Engl J Med. 2013; 368:1800-1808.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<guid>http://www.nutri-facts.org/</guid>
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 15:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vitamin D könnte die Heilung von Muskelverletzungen fördern</title>
			<link>http://www.nutri-facts.org/</link>
			<description>Erhöhte Vitamin-D-Werte im Blut könnten nach intensiver körperlicher Betätigung auftretende...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext" style="margin:0">In der Studie wurde bei 14 aktiven Erwachsenen die Muskelstärke in den Beinen sowie der Vitamin-D-Spiegel im Blut vor und nach intensivem körperlichem Training gemessen (1). Dabei wurde an einem Bein das Training zur Untersuchung der Leistungskraft der Muskeln durchgeführt, während das andere (nicht aktive) Bein zur Kontrolle ebenfalls untersucht wurde. Wie die Studienergebnisse zeigten, wurden – verglichen mit dem Kontrollbein – Anzeichen von Muskelschwäche bei dem Bein beobachtet, das das Training absolviert hatte. Dabei waren niedrige Vitamin-D-Werte im Serum (während des Trainings sowie zwei bis drei Tage nach dem Training) mit einem kurzfristigen oder länger andauernden Anstieg der Muskelschwäche assoziiert.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />Den Forschern zufolge sollten in künftigen Studien die Auswirkungen verschiedener Behandlungen mit Vita-min D untersucht werden, durch die ein angemessener Vitamin-D-Spiegel zur Linderung von Muskelschwäche nach leichten Muskelverletzungen aufrechterhalten werden kann. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Muskelschwäche in Armen und Beinen und diffuse Muskelschmerzen die häufigsten Symptome eines klinischen Vitamin-D-Mangels sind. Der Vitamin-D-Rezeptor ist im menschlichen Muskelgewebe zu finden und die Vitamin-D-Rezeptor-Aktivierung beschleunigt möglicherweise die Protein-Neusynthese im Muskel. Die Ergebnisse zahlreicher Beobachtungsstudien legen nahe, dass zwischen erhöhten 25-Hydroxyvitamin-D-Werten im Blut und einer verbesserten Muskelkraft sowie der Optimierung der Funktionen der unteren Extre-mitäten bei älteren Menschen ein Zusammenhang besteht. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D die Muskelkraft erhöhen und den Gleichgewichtssinn verbessern und dadurch zum Beispiel das Sturzrisiko von in Pflegeheimen wohnenden Menschen verringern kann.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">1. Barker T. et al. Higher @@serum 25-hydroxyvitamin D concentrations associate with a faster recovery of skeletal muscle strength after muscular injury. Nutrients. 2013; 5(4):1253-1275.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">2. Bischoff-Ferrari H. A. Relevance of vitamin D in muscle health. Reviews in Endocrine and @@Metabolic Disorders. 2012; 13(1):71-77.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<guid>http://www.nutri-facts.org/</guid>
			<pubDate>Mon, 13 May 2013 08:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Viele schwangere Frauen nehmen nicht genug Jod zu sich</title>
			<link>http://www.nutri-facts.org/</link>
			<description>Laut einer neuen Datenanalyse ist der Jodspiegel bei der Mehrzahl der schwangeren Frauen in den USA...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext" style="margin:0">Für die Datenanalyse im Rahmen einer repräsentativen Untersuchung in den USA wurde bei 1.250 schwangeren Frauen sowie 5154 Frauen im gebärfähigen Alter (15 – 39 Jahre) die Jodversorgung (auf der Grundlage der Jodkon-zentration im Urin) gemessen sowie die Zufuhrmenge von Jod in Form von Nahrungsergänzungsmitteln geschätzt (1). Wie die Ergebnisse zeigten, lag der Median der Jodkonzentration im Urin bei den schwangeren Frauen bei 148 mcg/l. Jodwerte unter 150 mcg/l gelten nach Einschätzung der WHO als unzureichend. Obwohl 77,5 Prozent der schwange-ren Frauen angaben, in den vergangenen 30 Tagen eine oder mehrere Dosen Nahrungsergänzungsmittel eingenommen zu haben, nahmen letztlich nur 22,3 Prozent der Frauen jodhaltige Nahrungsergänzungsmittel zu sich. Die durch-schnittliche geschätzte tägliche Jodzufuhr dieser Gruppe von Frauen in Form von Supplementen lag bei 122 mg (der Medianwert lag bei 144 mg/Tag). Bei den nicht-schwangeren Frauen, die angaben, über Nahrungsergänzungen Jod zuzuführen, lag die geschätzte durchschnittliche Jodzufuhr bei 107 mg und der Median der Jodkonzentration im Urin bei 133 mcg/l (100-199 mcg/l gelten als angemessen).</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />Da Jod nur in sehr wenigen Lebensmitteln enthalten ist, kommt jodhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln den Forschern zufolge bei der Versorgung der Bevölkerung mit diesem Mikronährstoff eine zentrale Rolle zu. Dies gilt insbesondere für schwangere Frauen, Frauen im gebärfähigen Alter und andere Risikogruppen, für die die Versorgung mit Jod zur Auf-rechterhaltung einer optimalen Gesundheit bzw. der optimalen Entwicklung des Fötus essenziell ist. Jod ist für die normale Entwicklung und das Wachstum des zentralen Nervensystems von Föten und Säuglingen unerlässlich. Da die kritische Phase des Organwachstums der Föten bereits beginnt, bevor viele Frauen wissen, dass sie schwanger sind, ist die Bestimmung der Jodzufuhr und des Jodspiegels nicht nur bei schwangeren sondern auch bei gebärfähigen Frauen von größter Bedeutung. Während der Schwangerschaft steigt der Jodbedarf etwa um 50 Prozent. Eine Jod-mangelversorgung ist weltweit eine der Hauptursachen für die Entwicklung von geistigen Behinderungen, die grund-sätzlich vermeidbar wären. Obwohl Jodmangel in den Vereinigten Staaten weniger häufig auftritt als in Entwicklungs-ländern, stellt er auch in den USA ein wichtiges Problem für die Volksgesundheit dar, denn auch dort sind manche Gruppen schwangerer oder gebärfähiger Frauen von leichter Jodunterversorgung betroffen (2). Laut WHO-Richtlinien geht man bei einem Median der Jodkonzentration im Urin zwischen 150-249 mcg/l von einer ausreichenden Jodver-sorgung aus.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">1. Gahche J. J. et al. The Prevalence of Using Iodine-Containing Supplements Is Low among Reproductive-Age Women, National Health and Nutrition Examination Survey 1999–2006. The Journal of Nutrition. Published online April 2013.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">2. Perrine C. G. et al. Some subgroups of reproductive age women in the United States may be at risk for iodine deficiency. J Nutr. 2010; 140:1489–1494.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">3. WHO. United Nations Children’s Fund and International Council for the Control of Iodine Deficiency Disorders. Assessment of iodine deficiency disorders and monitoring their elimination, a guide for programme managers. 3rd ed.; 2007.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<guid>http://www.nutri-facts.org/</guid>
			<pubDate>Fri, 10 May 2013 16:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vitamin E könnte die kardiovaskuläre Gesundheit ehemaliger Raucher fördern</title>
			<link>http://www.nutri-facts.org/</link>
			<description>Laut einer neuen US-Studie könnte eine erhöhte Vitamin-E-Zufuhr schneller zu einer Verbesserung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext" style="margin:0">In der Studie erhielten 30 Raucher (im Alter von 20-29 Jahren), die im Zeitraum eines Jahres mindestens eine Packung Zigaretten pro Tag geraucht hatten und vor Beginn der Studie eine Woche auf das Rauchen verzichtet hatten, eine Woche lang täglich entweder 500 mg Vitamin E oder ein Placebo (1). Zu Beginn und am Ende der Studie wurde das Blut der Teilnehmenden auf Entzündungsmarker untersucht und die Gefäßfunktion (die Erweiterungsfähigkeit der Blutgefäße) durch Ultraschallaufnahmen der oberen Armarterien – kurz bevor und kurz nachdem die Blutzirkulation kurzfristig unterbrochen wurde – gemessen. Wie die Studienergebnisse zeigten, wiesen alle Probanden eine um <br />2,8 Prozent verbesserte Gefäßfunktion auf, die auf die einwöchige Rauchpause zurückzuführen war. Bei denjenigen Teilnehmern, die zusätzlich eine Nahrungsergänzung mit Vitamin E erhalten hatten, verbesserte sich die Gefäßfunktion noch um weitere 1,5 Prozent. Diese Teilnehmenden wiesen außerdem geringere Blutkonzentrationen an bestimmten Eiweißen auf, die als Entzündungsmarker gelten und die Entwicklung von Herzkrankheiten fördern können. </p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />Obwohl der Umfang der Studie gering war und die Teilnehmenden das Rauchen nur für eine Woche aufgegeben hatten, schätzten die Forscher die Ergebnisse als sehr bedeutsam ein, da bereits eine einprozentige Verbesserung der Gefäßfunktion einem um 13 Prozent verringerten Herzerkrankungsrisiko entspricht. Untersuchungen zufolge kann es zehn Jahre oder mehr dauern, bis das Herz bzw. die Herzfunktionen von ehemaligen Rauchern wieder denen von Nichtrauchern entsprechen. So lange dauert es, bis die durch Entzündungen hervorgerufenen Schäden zurückgehen und die Blutgefäße ihre ursprüngliche Flexibilität wiedergewinnen und ein erhöhtes Risiko der Entwicklung von Herz-problemen nicht mehr besteht (2). Den Forschern zufolge sei es der wichtigste gesundheitsfördernde Schritt für Raucher, mit dem Rauchen aufzuhören. Doch wenn es möglich sei, durch eine erhöhte Zufuhr von Vitamin E einer-seits die positiven Auswirkungen des Nichtrauchens zu verstärken und andererseits das Risiko zukünftiger Herzer-krankungen zu verringern, so würde dies zusätzlich die öffentlichen Gesundheitssysteme entlasten.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />In der Studie wurde Gamma-Tocopherol verwendet, da diese die am häufigsten in der Nahrung der amerikanischen Bevölkerung vorkommende Vitamin-E-Form ist. Üblicherweise wird in Studien zu Vitamin E sonst Alpha-Tocopherol, die am genauesten untersuchte Vitamin-E-Form, eingesetzt. Vitamin E gilt als ein sehr wirksames Antioxidans, das Lipide vor Schäden schützen und die durch freie Radikale hervorgerufene Oxidation von Lipoproteinen und mehrfach unge-sättigten Fettsäuren verhindern kann. Es ist bekannt, dass die Oxidation dieser Fette bei Rauchern in erhöhtem Maße auftritt. Bereits frühere Studien legten nahe, dass Vitamin E dazu beitragen könnte, solchen Schäden vorzubeugen.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">1. Bruno R. et al. Water and Fat Soluble Vitamins and @@Chronic Disease. Symposium held in April 2013 at the Experimental Biology meeting in Boston, USA.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />2. American Heart Association. Smoking &amp; @@Cardiovascular Disease. Updated: Feb 2013. <a href="http://www.heart.org/HEARTORG/GettingHealthy/QuitSmoking/QuittingResources/Smoking-Cardiovascular-Disease_UCM_305187_Article.jsp" target="_blank" >http://www.heart.org/HEARTORG/GettingHealthy/QuitSmoking/QuittingResources/Smoking-Cardiovascular-Disease_UCM_305187_Article.jsp</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<guid>http://www.nutri-facts.org/</guid>
			<pubDate>Wed, 08 May 2013 15:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eine Nahrungsergänzung mit Lutein und Zeaxanthin könnte unterversorgten AMD-Patienten nützen</title>
			<link>http://www.nutri-facts.org/</link>
			<description>Laut einer neuen US-Studie lässt sich das Risiko des Fortschreitens einer altersbedingten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext" style="margin:0">In der randomisierten kontrollierten Studie (AREDS-2) wurden 4203 Teilnehmer im Alter von 50 bis 85 Jahren untersucht, die an <a href="no_cache/ger/cs2-glossarypopup/rgmoodalbox-tmpl-german/tag/1678/" rel="moodalbox,Noindex">altersbedingter Makuladegeneration</a> (AMD) erkrankt waren und bei denen die Gefahr des Fortschreitens der Erkrankung bestand (1). Zusätzlich zu der bereits im Rahmen der AREDS-Studie (2) täglich verabreichten Kombination hochdosierter Mikronährstoffe – mit 500 mg <a href="ger/vitamine/vitamin-c-ascorbinsaeure/auf-einen-blick/" class="internal-link" >Vitamin C</a>, 400 <a href="no_cache/ger/cs2-glossarypopup/rgmoodalbox-tmpl-german/tag/1722/" rel="moodalbox,Noindex">IE</a> <a href="ger/vitamine/vitamin-e-tocopherol/auf-einen-blick/" class="internal-link" >Vitamin E</a>, 15 mg <a href="ger/carotinoide/beta-carotin/auf-einen-blick/" class="internal-link" >Beta-Carotin</a>, 80 mg <a href="ger/spurenelemente/zink/auf-einen-blick/" class="internal-link" >Zink</a> (in Form von Zinkoxid) und 2 mg Kupfer (als Kupferoxid) – erhielten die Teilnehmer über einen Zeitraum von durchschnittlich 5 Jahren täglich Lutein (10 mg) plus Zeaxanthin (2 mg) oder <a href="ger/essenzielle-fettsaeuren/essenzielle-fettsaeuren/" class="internal-link" >Docosahexaensäure</a> (350 mg) sowie <a href="ger/essenzielle-fettsaeuren/essenzielle-fettsaeuren/" class="internal-link" >Eicosapentaensäure</a> (650 mg EPA), eine Kombination dieser Nährstoffe oder ein Placebo. Wie die Studienergebnisse zeigten, führte die erweiterte AREDS-Rezeptur bei den Patienten nicht zu einer deutlichen zusätzlichen (im Vergleich zu der bei AREDS gemessenen) Reduzierung des Risikos, an fortgeschrittener @@AMD zu erkranken. Bei den Teilnehmern, die die geringsten Mengen Lutein und Zeaxanthin über die Nahrung zuführten, wurde hingegen das Risiko, an einer fortgeschrittenen @@AMD zu erkranken, um 26 Prozent (1) und die Notwendigkeit einer Katarakt-Operation um 32 Prozent (3) verringert. In der Teilnehmergruppe ehemaliger Raucher wurde die Verwendung der hohen Dosis von Beta-Carotin mit einem erhöhten Lungenkrebsrisiko – verglichen mit der Teilnehmergruppe, die Multivitamine ohne Beta-Carotin erhalten hatte (2 Prozent gegenüber 1 Prozent) – in Zusammenhang gebracht.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">Die Forscher wiesen darauf hin, dass die Teilnehmer der aktuellen Studie eine sehr gute Nährstoffversorgung aufwiesen – möglicherweise würden @@AMD-Patienten, die sich weniger optimal ernährten, deutlicher von der getesteten erweiterten Supplementierung mit Mikronährstoffen profitieren. Die durchschnittliche tägliche Lutein- und Zeaxanthin-Zufuhr über die Nahrung liegt z. B. bei US-Bürgern bei weniger als 1 mg. Da die Anzahl der beobachteten Lungenkrebsfälle klein sei und die analysierten Sterblichkeitsraten in der Beta-Carotin-Gruppe ehemaliger Raucher und anderer Teilnehmergruppen letztlich keine Veränderungen zeigten, können diese Befunde möglicherweise nicht verallgemeinert werden, so die Wissenschaftler. Im Jahr 2012 schlussfolgerte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) auf Basis der vorliegenden Stu-dien, dass die Zufuhr von unter 15 mg Beta-Carotin täglich über angereicherte Lebensmittel oder Nahrungs-ergänzungsmittel keinen Grund zur Sorge über gesundheitliche Risiken bei der Allgemeinbevölkerung, einschließlich der starken Raucher, gäbe (4).</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">In der AREDS-Studie konnte gezeigt werden, dass sich das Risiko, eine fortgeschrittene altersbedingte @@Makuladegeneration zu entwickeln, durch eine sekundäre Prävention in Form einer Nahrungsergänzung mit antioxidativ wirkenden Vitaminen und Mineralien nach fünf Jahren um 25 Prozent (2) und nach zehn Jahren um bis zu 34 Prozent reduzieren lässt (5). Darüber hinaus legen die Ergebnisse von Beobachtungsstudien nahe, dass eine erhöhte tägliche Zufuhr von Lutein und Zeaxanthin oder Omega-3- @@Fettsäuren (DHA und EPA) bzw. eine Kombination dieser Stoffe das Risiko, an fortgeschrittener @@AMD zu erkranken, verringern könnte (6, 7). Lutein und Zeaxanthin sind die wichtigsten Bestandteile des Makulapigments. DHA gehört zu den wichtigsten strukturellen Bestandteilen der Netzhaut und EPA könnte eine Vorstufe für Signalmoleküle darstellen, die die Netzhautfunktion beeinflussen.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />1. The AREDS2 Research Group. Lutein + Zeaxanthin and Omega-3 @@Fatty Acids for Age-Related @@Macular Degeneration: The Age-Related Eye Disease Study 2 (AREDS2) @@Randomized @@Clinical Trial. JAMA. Published online May 2013.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />2. Age-Related Eye Disease Study Research Group.&nbsp; A @@randomized, placebo-controlled, @@clinical trial of high-dose supplementation with vitamins C and E, beta carotene, and zinc for age-related @@macular degeneration and vision loss: AREDS report no. 8.&nbsp; Arch Ophthalmol. 2001; 119(10):1417-1436.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />3. The AREDS2 Research Group. Lutein/Zeaxanthin for the treatment of age-related @@cataract. JAMA Ophthalmol. Published online May 2013.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />4. EFSA Panel on Food Additives and Nutrient Sources added to Food. Statement on the safety of beta-carotene use in heavy smokers. EFSA Journal 2012; 10(12):2953.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />5. Chew E. Y. et al. Long-Term Effects of Vitamins C and E, β-Carotene, and Zinc on Age-Related @@Macular Degeneration: AREDS Report No. 35. Ophthalmology. Published online April 2013.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />6. SanGiovanni J. P. et al; Age-Related Eye Disease Study Research Group. Omega-3 Long-chain @@polyunsaturated @@fatty acid intake and 12-y incidence of neovascular age-related @@macular degeneration and central geographic atrophy: AREDS report 30, a @@prospective @@cohort study from the Age-Related Eye Disease Study.&nbsp; Am J Clin Nutr. 2009; 90:1601-1607.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0"><br />7. Augood C. et al.&nbsp; Oily fish consumption, dietary docosahexaenoic acid and eicosapentaenoic acid intakes, and associations with neovascular @@age-related @@macular degeneration.&nbsp; Am J Clin Nutr. 2008; 88(2):398-406.</p>]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Tue, 07 May 2013 16:31:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Britische Experten veröffentlichen neue klinische Richtlinien zur Behandlung von Vitamin-D-Mangel</title>
			<link>http://www.nutri-facts.org/</link>
			<description>Die britische Nationale Osteoporosegesellschaft (National Osteoporosis Society) hat neue klinische...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext" style="margin:0">Die Gruppe von Ärzten und Wissenschaftlern, die Experten für Vitamin D und die Behandlung von Osteoporose sind, empfiehlt, Patienten, bei denen ein 25-Hydroxyvitamin-D3-Blutspiegel unter 50 nmol pro Liter (20 ng/ml) vorliegt, wegen Vitamin-D-Mangel zu behandeln (1). In schweren Fällen von Mangelversorgung oder dringenden Fällen empfehlen die Experten eine Behandlung mit Sättigungsdosen, in weniger dringenden Fällen raten sie zu einer täglichen Dosierung. So lautet beispielsweise die Empfehlung, in Notfällen entweder 50.000 <a href="no_cache/ger/cs2-glossarypopup/rgmoodalbox-tmpl-german/tag/1722/" rel="moodalbox,Noindex">IE</a> pro Woche oder zweimal wöchentlich 20.000 IE zu verabreichen. Bei weniger schwerwiegenden Mangelerscheinungen werden Dosen zwischen 800 IE bis 2.000 IE pro Tag empfohlen, in einigen Fällen auch bis zu 4.000 IE pro Tag. In allen Fällen empfehlen die Experten die Verabreichung von Vitamin D3.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">Den Experten zufolge wurde von Ärzten mit Nachdruck gefordert, Richtlinien zu entwickeln, die Hinweise zur Unter-suchung, Diagnose und Behandlung von Vitamin-D-Mangel beinhalten. Diese Forderung – zusammen mit einem wach-senden Bewusstsein für die Bedeutung und zunehmendem Interesse der Öffentlichkeit an Vitamin D – veranlasste die Wissenschaftler, einen in ganz Großbritannien geltenden Leitfaden für medizinisches Fachpersonal zu verfassen.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0">1. National @@Osteoporosis Society. Vitamin D and Bone Health: A Practical Clinical Guideline for Patient Management. <a href="http://www.nos.org.uk/" target="_blank" >http://www.nos.org.uk</a>, 2013.</p>]]></content:encoded>
			
			
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			<pubDate>Mon, 06 May 2013 15:33:00 +0200</pubDate>
			
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